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Verwandschaftspflege mit Nicht-Muslimen


Frage:

Als konvertierte Muslimah habe ich mich von meinem christlichen Mann, der den Islam nicht annehmen wollte vor einem Jahr scheiden lassen. Meine erwachsene Tochter akzeptiert meine Annahme nicht, sie schämt sich dafür, dass ich den Islam angenommen habe. Trotzdem pflege ich den Kontakt mit ihr. Sie hat einen Freund mit dem sie zusammen lebt (Zina). Manchmal besuchen sie mich und ich koche für sie. Auch helfe ich ihr oft in ihren studentischen Angelegenheiten. Eine Schwester sagte, ich akzeptiere das Verhalten der Kuffaar wenn ich weiterhin für sie da bin. Wie ist die Schariiah-Meinung dazu? Wie soll oder kann ich hier Verwandschaften pflegen?

Antwort:

Mit dem Namen ALLAAHs, Des Gnadenden, Des Allgnädigen!
Alles Lob gebührt ALLAAH, Dem wahren Herrn und Schöpfer! Seine Gnade und Sein Frieden mögen dem Gesandten Muhammad zuteilwerden, dem Gesandten der Milde und der Barmherzigkeit zu allen Geschöpfen.

Geehrte Schwester im Islaam!

Als Muslim ist man dazu verpflichtet die Verwandschaft zu pflegen, unabhängig von der Religion der Verwandten.

Das Beispiel des Propheten, und er ist das beste Beispiel, zeigt und lehrt uns das Pflegen der Verwandschaft auch mit Nicht-Muslimen, wie z. B. mit seinem Onkel Abu-talib.

Und ALLAAH weiß es am Besten!

Fatwa- Kommission islam-wissen.com